Jakobus-Radweg

Tipp
Radfahren
Tourendaten
medium
258,4 km
18:00 h
2.237 m
577 m
328 m
Startpunkt

Grenzübergang Eschlkam

Zielpunkt

Donauwörth

Grenzübergang Eschlkam - Eschlkam - Furth im Wald - Arnschwang - Cham - Roding - Heilbrünnl - Walderbach - Reichenbach - Wald - Bernhardswald - Wenzenbach - Regensburg - Bad Abbach - Kelheim - Bad Gögging - Donauwörth

Die Pilgerroute für Radfahrer überquert am Grenzübergang Vseruby/ Eschlkam die tschechisch/bayerische Grenze (grenzüberschreitender Radrundweg 2014). Sie ist von da an durchgängig bis Donauwörth sowohl mit der jeweiligen offiziellen Radweg-Beschilderung versehen als auch zusätzlich mit dem Jakobusweg-Symbol gekennzeichnet. Aufgrund der guten touristischen Infrastruktur findet der Radpilger entlang des gesamten Weges in hinreichender Dichte Raststätten, Biergärten, Gasthäuser, Gäste- und Privatpensionen sowie Hotels. Der Zubringer zum Chambtal-Radweg führt von der Grenze direkt nach Eschlkam und weiter nach Furth im Wald. Von Furth im Wald geht es durch die Further Senke auf dem zumeist ebenen und landschaftlich sehr ansprechenden Chambtal-Radweg entlang des Flüsschens Chamb nach Cham. Die Kreisstadt Cham liegt in einer Schleife des Flusses Regen. Sie bildet das Zentrum des sog. Chamer Beckens, durch das sich schon seit der Zeit der Merowinger die wichtige Heer- und Handelsstraße von Regensburg nach Prag zog. Die dominante kath. Stadtpfarrkirche ist dem Hl. Jakobus d.Ä. geweiht. Von Cham aus benützt der Jakobusweg für Radfahrer den Regental-Radweg, um über das Städtchen Roding die Klostergründung Walderbach mit der romanischen Kirche des ehem. Zisterzienserklosters zu erreichen. Gleich hinter Roding muss in Auf- und Abfahrt ein steiler Hügelsporn überwunden werden. Am Anstieg liegt die viel besuchte barocke Wallfahrtskirche U.L.Frau von Heilbrünnl. Nach der Durchfahrt in Reichenbach wendet sich die Route in Tiefenbach dann nach Süden und folgt der Verbindungsstrecke zum Falkensteiner-Radweg in Wald, der auf einer aufgelassenen Bahnstrecke direkt und bequem immer bergab nach Regensburg führt. Ab Regensburg gibt es zwei Möglichkeiten der Routenwahl. Der Jakobuspilger kann auf dem sehr bekannten, lohnenden und darum viel befahrenen Donau-Radweg am südlichen Donauufer über Kelheim, Kloster Weltenburg, Neustadt a. d. D., Vohburg, Ingolstadt und Neuburg a. d. D. direkt nach Donauwörth fahren (ggf. auch weiter bis nach Ulm). Diese Strecke ist ebenfalls wie alle übrigen oben beschriebenen zusätzlich zu der jeweiligen Beschilderung als touristischer Radweg durchgängig auch mit den Symbolen des Jakobsweges gekennzeichnet. Näher am Weg für Fußpilger verläuft der " Via Raetica " genannte Radweg durch den ruhigeren Naturpark Altmühltal. Dieser verlässt den Donau-Radweg bei Eining. Man setzt per Fähre über die Donau nach Hienheim über und steuert als nächstes Altmannstein an. Von dort geht es weiter nach Denkendorf, wo man die BAB München – Nürnberg unterquert. Schließlich erreicht man in Kipfenberg das Tal der Altmühl, dem man flussaufwärts bis Eichstätt folgt. Von Eichstätt geht es auf dem Drei-Täler-Radweg im landschaftlich eindrucksvollen Urstromtal der Donau nach Rennertshofen, wo die Route wieder auf den Donautal-Radweg trifft, der schließlich nach Donauwörth führt. Um das Fernziel Bodensee zu erreichen, benützt der Radpilger am besten ab Donauwörth den Radweg "Romantische Straße", der über Augsburg nach Landsberg am Lech (und weiter in Richtung Allgäu) verläuft. Von Landsberg hat man mehrere Optionen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, um schließlich nach Lindau zu gelangen.

Quelle:

destination.one

Organisation:

Landratsamt Cham

Zuletzt geändert am 15.10.2021

ID: t_100016291



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