Ausstellung: Roland Boden "FESTKÖRPERBETRACHTUNG" Eintritt frei

Ausstellung
Der Zustand der gebauten Welt
Die Arbeiten von Roland Boden bewegen sich zwischen Konstruktion und Imagination. Malerei und Objekte des Künstlers eröffnen Bildwelten, die vertraut wirken und zugleich über die eigene Vorstellungskraft hinausweisen. Sie reflektieren den Zustand der gebauten Welt.

Unter dem Titel „Festkörperbetrachtung“ zeigt die Städtische Galerie Cordonhaus vom 28. Juni bis 9. August 2026 eine Ausstellung mit aktuellen Arbeiten des Künstlers.

Mechanik und Ästhetik
Der Titel „Festkörperbetrachtung“ klingt präzise und technisch – und verweist doch auf eine vielschichtige Bildsprache. In Bodens Arbeiten verschwimmen die Grenzen zwischen Realität, Modell und Fiktion. Seine Bildwelten speisen sich aus unterschiedlichen Erfahrungen. Einflüsse aus Militärdienst und Bauingenieurstudium verbinden sich zu neuen künstlerischen Konstruktionen.
 
Absurde Architekturen
Galerieleiterin Anjalie Chaubal beschreibt die Werke des Künstlers so: „In den Arbeiten von Roland Boden geht es um absurde Architekturen, metaphysische Modelle und surreale Maschinen, die zwischen Vergangenheit und Zukunft angesiedelt sind.“ Tatsächlich verknüpft Boden Elemente aus Technik, Militärgeschichte, avantgardistischer urbaner Planung, digitalen Bildwelten und Entwürfen aus der Renaissance zu Objekten einer imaginierten Gleichzeitigkeit.
 
Analoge Unschärfe
Computergenerierte Skizzen dienen als Vorlagen für eine Malerei, in der Schwarzweißtöne dominieren. Durch die malerische Umsetzung menschenleerer, teils absurder Architekturen entsteht eine eigentümliche Unschärfe – ein Schwebezustand zwischen Realität, Modell und Fiktion. So entsteht der Eindruck einer vom Menschen geschaffenen Welt, der zugleich jede menschliche Präsenz zu fehlen scheint.

Termine
Eintritt frei

Quelle:

destination.one

Organisation:

Landratsamt Cham

Zuletzt geändert am 18.06.2026

ID: e_101296459